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Pensionskasse

Auch die Pensionskasse gehört zur betrieblichen Altersvorsorge(bAV) und ist einer der Durchführungswege. Es handelt sich dabei um eine Versorgungseinrichtung, die zugleich auch Versicherungsgesellschaft ist. Sie verwaltet das Vermögen, das von Arbeitgebern und deren Mitarbeitern eingezahlt ist. Im Versorgungsfall werden daraus entsprechende Altersrenten ausgezahlt.

Getragen werden die Kassen entweder von einem oder mehreren Arbeitgebern. Sie können als betriebliche oder überbetriebliche Einrichtung geführt werden. Letztendlich sind Pensionskassen so etwas wie ein (Lebens-)Versicherungsunternehmen.

Regelmäßig eingezahlte Beiträge werden nach den Vorschriften einer Versicherungsgesellschaft angelegt. Weitere Verpflichtungen des Arbeitgebers bestehen praktisch nicht, da sich der spätere Versorgungsanspruch des Arbeitnehmers direkt gegen die Pensionskasse richtet. Ein Haftungsrisiko für den Arbeitgeber besteht im Normalfall praktisch nicht.

Neben der Leistungszusage ist hier auch die Beitragszusage ermöglich.

Beiträge, die ein Arbeitgeber für den Arbeitnehmer einzahlt, sind Teil des Arbeitslohnes und der versicherte Arbeitnehmer wird sozusagen Mitglied der Pensionskasse.

Und welche Vorteile bringt die Pensionskasse?

Ein Arbeitnehmer hat eindeutig einen überdurchschnittlichen Vermögensvorteil. Bedingt ist dies durch die Steuer- und Sozialabgabenersparnisse in der Ansparphase und das geringere zu versteuernde Einkommen in der Rentenphase.

Ein Arbeitgeber profitiert von erheblichen Einsparungen bei den Lohnnebenkosten durch die Sozialabgabenfreiheit der Beiträge und die volle Abzugsfähigkeit der Beiträge als Betriebsausgaben.

Die steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Beitragsfreiheit in der Ansparphase:

Steuerfreiheit lt. §3 Nr.63 EStG. Danach sind bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze(BBG) West zur Rentenversicherung jährlich steuerfrei. Bei Beiträgen, die aus Anlass der Beendigung des Dienstverhältnisses geleistete werden gelten Sonderregelungen.(§3 Nr.63 Satz 3 EStG)

Sozialabgabenfrei sind nach Sozialgesetzbuch IV (SGB IV)  Beiträge bis 4 % der BBG.

Beiträge, die aus versteuerten und verbeitragten Entgelten gezahlt wurden können als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden.

Die späteren Renten aus der Pensionskasse werden stets voll besteuert (nachgelagerte Besteuerung) und sind mit den vollen Beiträgen zur Kranken- und Pflegeversicherung behaftet.

Bei einem Arbeitgeberwechsel können freiwillig weitere Beiträge eingezahlt und damit die bereits erworbenen Ansprüche aufgebessert werden.
Pensionskassen unterliegen der Versicherungsaufsicht.

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