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Pensionsfonds

Der Pensionsfonds ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung(bAV), eine Versorgungseinrichtung in der Rechtsform einer AG oder eines Vereins. Dieses stellt ein Sondervermögen dar, das von einem oder mehreren Arbeitgebern zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung ausgegliedert wird und Leistungen als lebenslange Rente erbringt. Der Pensionsfonds ist für die Verwaltung des Geldes zuständig, das die Arbeitnehmer eines Betriebes zum Zweck der Altersvorsorge einzahlen.

Bei dieser Finanzierungsart der bAV stehen den festen Beiträgen der Arbeitnehmer, bis auf eine Mindestleistung, keine garantierten Leistungen gegenüber (völlige Abhängigkeit vom erwirtschafteten Ertrag); oder umgekehrt, sind bei garantierten Leistungen keine festen Beiträge zugesagt.

Der Arbeitgeber leistet den Beitrag an den Pensionsfonds. Dem Arbeitnehmer stehen keine großen Renditen zu. Man hat maximal Anspruch auf die insgesamt eingezahlten Beträge. Die müssen später zurückgezahlt werden - mehr jedoch nicht. Abgesehen von der Beitragszahlung hat der Arbeitgeber keine weiteren Verpflichtungen. Spätere Versorgungsansprüche des Arbeitnehmers richten sich direkt gegen den Pensionsfonds.

Rentenfonds sollen im Prinzip immer so ausgelegt sein, dass sie dem Einzahler eine lebenslange Rente bzw. eine Invaliditätsrente oder ggf. eine Hinterbliebenenrente zahlen können.

Aufgrund des vielen Kapitals, das Pensionsfonds zur Verfügung haben, kommt diesen auf den Kapitalmärkten oft eine große Bedeutung zu, in Erwartung einer möglichst hohen Rendite.

Und worin liegt der Vorteil eines Pensionsfonds?

Der Arbeitnehmer hat einen eindeutigen Vorteil der erheblichen Steuer- und Sozialabgabenersparnis in der Ansparphase und im geringeren zu versteuertem Einkommen in der Rentenphase. Durch diese Ersparnisse, die in die Finanzierung der Betriebsrente mit einfließen, ergibt sich ein überdurchschnittlicher Vermögensvorteil.

Der Arbeitgeber profitiert von erheblichen Einsparungen bei den Lohnnebenkosten durch die Sozialabgabenfreiheit der Beiträge und die volle Abzugsfähigkeit der Beiträge Betriebsausgaben.

Der steuerlich und sozialversicherungsrechtlich geförderte Beitragsrahmen ist ab 2005 dem der Direktversicherung gleichgestellt. Hier gilt:
Grundlage für die Steuerfreiheit ist der §3 Nr.63 EStG. Danach sind bis zu 8 % der Beitragsbemessungsgrenze(BBG) West zur Rentenversicherung jährlich steuerfrei. Bei Beiträgen, die aus Anlass der Beendigung des Dienstverhältnisses geleistete werden gelten Sonderregelungen.(§3 Nr.63 Satz 3 EStG)

Sozialabgabenfrei sind nach Sozialgesetzbuch IV (SGB IV) Beiträge bis 4 % der BBG.

Für diesen Durchführungsweg ist die Insolvenzsicherung beim PSV vorgeschrieben.

Aufgrund o.g. Unwägbarkeiten im Renditeverhalten sollte man Pensionsfonds grundsätzlich mit Bedacht wählen. Es gilt zu hinterfragen ob sich diese Art der Altersversorgung für den Anleger auszahlt.

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