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Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung: Eine Definition des Gesetzgebers

Der Gesetzgeber definiert im Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) den Begriff der Berufsunfähigkeit wie folgt:
„Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann.“ § 172 (2) VVG

Verfolgt wird mit dieser Vorsorge der Zweck, im Falle des Eintritts der Berufsunfähigkeit einen individuellen Abstieg des Versicherten im Berufsleben zu verhindern. Das geschieht durch Ersatz bzw. Teilersatz des Bedarfs, der dadurch entsteht, dass der Versicherte aufgrund seiner Berufsunfähigkeit nicht mehr am Erwerbsleben teilnehmen kann. Er soll im Versicherungsfall einen angemessenen materiellen Ausgleich erhalten. Ferner ist hier auch der Aspekt der Familien- und Altersversorgung zu bedenken. Auch diese Bereiche der sozialen Absicherung sind im Fall der Berufsunfähigkeit beeinträchtigt.

Was ist Berufsunfähigkeit – Erwerbsunfähigkeit – Dienstunfähigkeit?

Mit dem Begriff „Berufsunfähigkeitsversicherung“ wird in der Regel eine privatwirtschaftliche Versicherung bezeichnet. Der Begriff der „Berufsunfähigkeit“ existiert daneben auch im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung(GRV). Dieser gilt allerdings nur für Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind. Für alle ab 1961 Geborene gilt ein sehr begrenzter Schutz mit der „Erwerbsunfähigkeit“.

Für gesetzlich Rentenversicherte gilt hier das „Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“ und definiert die volle Erwerbsminderung u.a. daran ob ein Versicherter nicht mindestens noch drei Stunden täglich erwerbstätig sein kann. Die teilweise Erwerbsminderung bedingt, dass der Versicherte mindestens sechs Stunden täglich erwerbstätig zu sein.

Darüber hinaus kennt man noch die Dienstunfähigkeit als spezielle Form der Berufsunfähigkeit. Dies betrifft die Versetzung eines Beamten aus dem Dienst in den einstweiligen Ruhestand.

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